Einer der größten Schätze ist die weitläufige, geschützte Natur, die uns umschließt

 

Mit acht prachtvollen Naturparks, vier überraschenden botanischen Gärten und zahllosen Kilometer Rundwanderwegen, Gebirgsmassiven mit tausend wunderschönen Ecken, Seen, Flüssen und Mooren voll tierischen Lebens. Stränden, Buchten und schwindelerregenden Felsküsten bieten die Costa Brava und die Pyrenäen von Girona für jeden Naturliebhaber etwas. Ein Drittel der Fläche der Bezirke von Girona steht unter Naturschutz: Entdecken, respektieren und genießen Sie sie.

Botanische Gärten

Tolle Aussichten auf das Mittelmeer bieten die Parks und botanischen Gärten der Costa Brava. Hier tauchen Sie ein in eine Paradies aus Farben und Düften, das sich aus einheimischen und Pflanzenarten aus der ganzen Welt zusammenstellt.

  • Die Gärten von „Santa Clotilde“ in Lloret de Mar verblüffen mit einer grossen Pflanzenvielfalt und dem Fehlen von Blumen. Im Garten befindet sich das Herrenhaus mit einer Kollektionen von Bildern,Teppichen, Miniatur – Schiffen und katalanischer Keramik
  • Zwischen Blanes und Lloret befindet sich der botanische Garten „Pinya de Rosa“ mit Pflanzenarten der Tropen, die sich dem Mittelmeerklima angepasst haben.
  • In „Marimurtra“ in Blanes finden Sie einheimische Bäume und Pflanzen sowie Planzenarten der ganzen Welt.
  • Die Gärten von „Cap Roig“ in Calella de Plafrugell beinhalten Pflanzen – und Baumarten der 5 Kontinenten und dienen als Bühne für das bekannte Festival „Jardins de Cap Roig“

Die Naturparks der Costa Brava

Die Costa Brava beherbergt vier Naturparks mit jeweils unterschiedlichen, unter Naturschutz stehenden, Landschaftsformen. Cap de Creus umfasst Land – als auch Meeresgebiet. Aiguamolls de l’Empordà, ein Sumpfgebiet im Mündungsbereich der Flüsse Fluvià und Muga, ist ein Naturpark, der insbesondere Vogelbeobachter begeistert. Der Naturpark Montgrí, Medes-Inseln und Baix-Ter umfasst das Montgrí-Gebirge, die geologisch zum Montgrí-Massiv gehörenden Medes-Inseln und die Auenlandschaften des Baix Ter. Der gebirgige Naturpark Montseny im Grenzgebiet zwischen den Provinzen Girona und Barcelona eignet sich perfekt zum Wandern und ist berühmt für die enorme Artenvielfalt seiner Flora und Fauna.

«Parc Natural dels Aiguamolls de l’Emporda»

Es lohnt sich, ein Fernglas dabei zu haben

Camping Aquarius liegt direkt im wasserreichen Naturschutzgebiet Aiguamolls, in dem nur landwirtschaftliche Tätigkeit und sanfter Tourismus erlaubt ist.

Rund fünf Kilometer nördlich des Campingplatzes befindet sich das Naturreservat „Parc Natural dels Aiguamolls de l’Empordà“ mit einer Grösse von mehr als als 800 Hektar. Wasser ist dort in allen möglichen Formen zu finden: durchzogen von Bächen und Flüssen, läuft er entlang des Meers und ist übersät mit Seen und Mooren. Dadurch ist er ein hervorragender Ort zur Vogelbeobachtung denn hier sind über 300 Vogelarten vorzufinden. Störche bauen ihre Nester Seite an Seite mit dem Rosaflamingo und dem Graureiher! Wenn man den Park nicht alleine auf einem der zahlreichen Wanderwege durchstreifen möchte werden auch Führungen angeboten.

«Parc Natural de Cap de Creus»

Quelle der Inspiration für Salvador Dali

Die nordöstlichste Spitze der Iberischen Halbinsel, das Cap de Creus („Kap der Kreuze“), liegt nur rund 25 Kilometer nördlich von Camping Aquarius und der landschaftlich reizvolle Naturpark lässt sich auf zahlreichen ausgewiesenen Wanderwegen erkunden.

Seinen Namen verdankt das Kap der sehenswerten Wallfahrtskirche des „Heiligen Kreuzes“ am Kloster „Sant Pere de Rodes“. Bizarre Bergformationen, kleine versteckte Buchten und imposante Felsklippen ergeben eine beeindruckende Landschaft: Haupt – Inspirationen des surrealistischen Malers Salvador Dalí, der unweit des Kaps in Port Lligat den größten Teil seines Lebens verbrachte.

«Parc Natural de l’Albera»

Hier ist nichts vom Tourismus der Küste zu spüren

Bei einem Ausflug zum Albera Gebirge, das entlang der spanisch-französischen Grenze verläuft und im Norden direkt an die Empordà-Ebene anschließt, kann man die wilde Ursprünglichkeit am Fusse der Pyrenäen entdecken.

Hier ist nichts vom Tourismus der Küste zu spüren. Verwunschene Pfade laden ein die romantischen, verschlafenen katalanischen Dörfer, Kirchen und Burgen zu erkunden.

In keinem anderen Teil Kataloniens findet sich eine so große Anzahl von megalithischen Bauwerken (Menhire und Dolmen) wie hier: ein Beweis dafür, dass die sanfte Berglandschaft bereits zwischen 3500 und 1800 v.Chr. bevölkert war.

«Illes Medes»

Die ehemaligen Schlupfwinkel der Piraten

Nur rund einen Kilometer von der Küste entfernt in Höhe des Ortes L’Estartit befindet sich die markante, unter Naturschutz gestellte Inselgruppe der sieben Medes Inseln mit ihrer atemberaubenden Unterwasserflora und –fauna, die als unvergleichlich im gesamten Mittelmeerraum gilt.

Hier ist seit 1983 jeglicher Fischfang verboten. Die Inseln sind heute unbewohnt doch Schiffsreste deuten darauf hin, dass sie bereits vor Jahrtausenden von Seefahrern angelaufen wurden. Im Mittelalter waren sie ein bevorzugter Schlupfwinkel von Piraten, die ihre Raubzüge von hier aus zum angrenzenden Festland starteten.

Naturpark «Vulkane der Garrotxa»

Eine einzigartige Vulkanlandschaft

Die Region zählt neben der Eifel, dem französischen Zentralmassiv und dem zentralspanischen Vulkangebiet von Campo de Calatrava zu den bedeutenden europäischen Vulkangebiet.

Diese einzigartige Vulkanlandschaft entstand vor rund 11 000 Jahren, als auch der letzte Ausbruch stattfand. Mehr als 40 Vulkane und mehr als 20 Lavaflüsse bilden ein grandioses Panorama mit üppiger Vegetation das man auf zahlreichen Wander – und Mountainwegen erkunden kann.

Unbedingt besuchen sollte man bei einem Ausflug den Vulkan “Croscat”, wo ein durch den früheren Abbau von Gesteinsschichten hervorgerufener Einschnitt im Vulkankegel eindrucksvolle Blicke auf die unterschiedlichen Schichtungen seines Inneren gibt. Kurios ist auch der Vulkan “Montsacopa” mitten im Stadtgebiet von Olot, gekrönt von der Wallfahrtskapelle Sant Francesc.

Und im Krater des Vulkans “Santa Margarida“ steht als einziges Bauwerk eine kleine Kapelle – wahrlich eine eindrucksvolle Kombination aus den Schätzen der Natur und Kultur, die Sie unbedingt besuchen sollten.

Der Rundwanderweg «Cami de Ronda»

Ein Paradies für Wanderer mit fast 200 km Länge

Der Camí de Ronda ist ein Küstenwanderweg an der Costa Brava und verbindet die katalanischen Ortschaften Portbou südlich der französischen Grenze und Blanes und hat eine Länge von fast 200 km..

Hier erwartet einen ein abwechslungsreicher, abenteuerlicher und verwunschener Wanderweg durch Zivilisation und Abgeschiedenheit entlang Spaniens berühmter, wilder und wunderschöner Nordostküste, der Costa Brava!